TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Damit setzte sich der wechselhafte Verlauf seit Wochenbeginn fort. Für Impulse sorgten einmal mehr Meldungen zum Handelsstreit. US-Präsident Donald Trump hatte sich zwar optimistisch zu den Verhandlungen mit Peking geäußert. Ein Teilabkommen knüpfte er aber an die Bedingung, dass dieses gut für die USA sei.

"Mit dieser Aussage ist das Enttäuschungspotenzial nicht geringer geworden. Nach einer baldigen Lösung des Zollstreits hört sich dies nicht an", schrieb Marktanalyst Christian Henke von IG Markets in einer Einschätzung.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen gab um knapp 0,1 Prozent auf 3899,98 Punkte nach. Der Hang-Seng-Index fiel stärker um 2,1 Prozent auf 26 508,74 Punkte. Die Lage in der Stadt bleibt angespannt. Die Schulen sollen wegen der anhaltenden Proteste am Donnerstag geschlossen bleiben.

In Tokio ging es ebenfalls nach unten. Der Leitindex Nikkei 225 sank um 0,85 Prozent auf 23 319,87 Punkte, nachdem er in sieben aufeinander folgenden Sitzungen gestiegen war./mf/jha/