TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die meisten wichtigen asiatischen Aktienmärkte haben dank weiterer positiver Signale im US-chineischen Handelskonflikt am Freitag Gewinne verbucht. Lediglich die Börsen auf dem chinesischen Festland verzeichneten negative Vorzeichen. Dort belastete die schwächelnde einheimische Konjunktur.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen schloss mit einem Verlust von 0,74 Prozent bei 3877,09 Punkten. Für die abgelaufene Woche steht damit beim CSI ein Minus von rund 2,4 Prozent zu Buche.

Die anderen Handelsplätze in Asien profitierten von Aussagen des Wirtschaftsberaters von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow. Der sprach von sehr konstruktiven Diskussionen mit Peking. Beide Seiten seien nur noch "wenige Federstriche" von einem Zwischenabkommen entfernt.

In Tokio endete der Leitindex Nikkei 225 am Freitag 0,70 Prozent höher bei 23 303,32 Punkten. Damit reduzierte sich der Wochenverlauf auf rund 0,4 Prozent.

Der Hang-Seng-Index in Hongkong gewann am Freitag zuletzt 0,14 Prozent auf 26 360,16 Punkte. Trotz des versöhnlichen Wochenschlusses läuft es für den Leitindex in der abgelaufenen Woche auf einen Kursrückgang von knapp 5 Prozent hinaus. Die eskalierten Demonstrationen in Hongkong hatten den dortigen Aktienmarkt massiv belastet./edh/zb