Paris (www.aktiencheck.de) - Nach dem Rücksetzer aus einem Korrekturdreieck fiel der Goldpreis (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) im September bis an den zentralen Unterstützungsbereich um 1.850 USD, wie aus der Veröffentlichung "dailyEDEL" der BNP Paribas hervorgeht.

Kurz vor einem weiteren Verkaufssignal sei hier eine volatile, flaggenförmige Erholung gestartet, die mehrfach an der Hürde bei 1.935 USD gescheitert sei. Ausgehend von dieser Marke habe der Goldpreis schon in der Vorwoche leicht zurückgesetzt, ehe es gestern zu einem deutlichen Abverkauf unter die Haltemarke bei 1.895 USD gekommen sei.

Der erwartete Kursrutsch habe das Edelmetall erfasst und mit dem Bruch der 1.895-USD-Marke ein kleines Verkaufssignal generiert. Weitere Abgaben bis 1.848 USD dürften jetzt bei einem weiteren Rückfall unter 1.875 USD folgen. Unterhalb von 1.848 USD käme es dann bereits zu einem großen Verkaufssignal mit einem ersten Ziel bei 1.795 USD. Erst ein Ausbruch über den Zwischenwiderstand bei 1.910 USD könnte dies verhindern. Allerdings würden dann bei 1.920 und 1.935 USD starke Hürden auf die Käufer warten, an denen Gold wieder abprallen dürfte. (29.10.2020/ac/a/m)